Dass wir grundsätzlich ausreichend trinken sollen, wird uns ja ständig eingebläut. Gerade bei tropischen Temperaturen wie im Moment ist es für usn Tennisspieler extrem wichtig, beim Training oder im Match viel zu trinken. Doch was genau brauche ich als Tennisspieler und wann und wie viel sollte ich eigentlich trinken? Worauf muss ich achten und wie kann ich mir ganz einfach mein eigenes Getränk herstellen? Dazu haben wir euch ein paar Infos und Tipps zusammengestellt.
Durch das Schwitzen entsteht beim Sport ein erhöhter Bedarf an Flüssigkeit. Je nach Hitze, Luftfeuchtigkeit und Intensität der Belastung steigt der Bedarf. Der Wasserhaushalt steht immer in Verbindung mit dem Elektrolythaushalt. Verliere ich viel Wasser, verliere ich auch viele Elektrolyte. Elektrolyte sind im Körper für das Gleichgewicht zwischen positiv und negativ geladenen Teilchen zuständig; durch sie wird der Wasserhaushalt und der pH-Wert im Blut reguliert. Da die Zusammensetzung der Stoffe im Körper die Leistungsfähigkeit im Körper direkt beeinflusst, ist es so wichtig, ausreichend und das Richtige zu trinken, um auch bei längeren Trainings oder Matches noch maximal leistungsfähig zu sein.
Wenn du eine Stunde trainierst reicht dir Wasser. Trainierst du länger intensiv und trinkst weiter nur Wasser, „verdünnst“ du damit sozusagen das Blut. In extremen Fällen wie beispielsweise einem Marathon bei dem du lediglich Wasser oder mineralstoffarme Getränke zu dir nimmst, kann der Natriumspiegel so tief sinken, dass es zu einer sogenannten Hyponatriämie bzw. einer Hyperhydratation oder Wasserintoxitation kommt. Das kann zu Kopfschmerzen, Übelkeit, Krämpfen, und anderen Symptomen führen.
Die Industrie hat diesen Bedarf natürlich nicht übersehen und eine Vielzahl an isotonischen Getränken auf den Markt gebracht. Doch die stecken meistens voller künstlicher Geschmacksverstärker, Farbstoffe und (zu viel) Zucker. Daher solltet ihr bei der Auswahl isotonischer Fertigdrinks oder Pulver genau auf diese Zusatzstoffe und den Zuckergehalt achten. Hier lohnt tatsächlich ein auführlicher Blick auf die Inhaltsstoffe und die Mengenagaben. So sollten als grober Richtwert etwa 6 Gramm Zucker pro 100ml Getrönk enthalten sein.
Da es aber tatsächlich wichtig ist, den Natriumhaushalt im Lot zu halten und eventuell auch Kohlenhydrate (wie aus Zucker) zuzuführen, kannst du z.B. einfach eine großzügige Prise Salz in deine Apfelschorle geben. Das Natrium sorgt dafür, dass die Flüssigkeit schnell aufgenommen werden kann und die kurzkettigen Kohlenhydrate aus dem Saft liefern schnelle Energie, die du vor und während der Belastung gut gebrauchen kannst.
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