Für viele von uns ist Slowenien ein Land, das wir auf der Fahrt ins Tenniscamp in Kroatien durchfahren. Dass man hier aber mindestens genauso gut einen genialen und vielseitigen Tennisurlaub verbringen kann und das nicht nur direkt am Meer, haben wir bei unserer TennisTraveller-Slowenien-Tour entdeckt. Und natürlich haben wir nicht die ganze Zeit Tennis gespielt, sondern das so vielfältige Land auf einem 14-tägigen Roadtrip bereist. Und wir sind immer noch begeistert von der wunderschönen Natur, den tollen Tennismöglichkeiten, den tollen Tennishotels mit dem Rikli Balance Hotel in Bled und dem Hotel Mirta in Izola und allem voran von den überall sehr freundlichen Menschen, die wir kennenlernen durften. Lasst euch doch mitnehmen nach Slowenien: ein Land, das auf ganz besondere Art und Weise beeindruckende Landschaften, malerische Städte und faszinierende Naturerlebnisse vereint. Das kleine Land zwischen Alpen, Adria und Karst bietet ideale Voraussetzungen, um abwechslungsreiche Tennistage mit besonderen Ausflügen zu verbinden. Aber Achtung: mein Reisebericht ist etwas länger geworden - aber es war einfach soooo schön!
Von Süddeutschland aus ging es Nonstop nach Bled, einem der touristischen Hotspots Sloweniens. Kein Wunder, denn mit dem türkisblauen Bleder See und der berühmten Inselkirche, der Burg und den umliegenden Bergen der Julischen Alpen empfängt einem dort eine Szenerie wie aus dem Bilderbuch. Diesen malerische Anblick konnten wir besonders schön von unserem Zimmer im Rikli Balance Hotel genießen. Das Vier Sterne Superior Hotel der slowenischen Hotelgruppe SAVA liegt etwas erhöht in Bled und bietet von den zum See gerichteten Zimmern einen unglaublich schönen Blick, insbesondere von den großzügigen Balkonen. Nach einem sehr herzlichen Empfang waren wir gleich begeistert von der modernen und stylischen Hotelausstattung sowohl in allen allgemein zugänglichen Bereichen wie auch im Zimmer.

Im Hotel selbst hatten wir Halbpension gebucht. Morgens gab es ein vielseitiges Frühstücksbuffet u.a. mit leckerem, selbstgemachtem Rikli-Vollkornbrot. Die "Eierstation" war super - im Nu wurden dort mit viel Engagement leckere Eierspeisen und Waffeln produziert. Abends gab es verschiedene Vorspeisen, ein Salatbuffet, sowie verschiedene Fleisch-, Fisch- und vegetarische Gerichte. Und natürlich ein Nachtischbuffet!

Natürlich haben wir hier auch Tennis gespielt und zwar auf der traumhaft im Pinienwald gelegenen Tennisanlage Sobec. Dort warten sieben Sandplätze und vier Pickleballplätze auf euch. Dazu ein nettes Clubhaus, in dem ihr nach dem Match ein kühles Getränk und eine leckere frische Pizza genießen könnt. Ein Highlight war definitiv das Doppelmatch mit Ziga, meinem Ansprechpartner bei der SAVA Hotelgruppe. Immer schön, wenn man mit Hotelpartnern dieselbe Leidenschaft für den Tennissport teilt! Das kalte slowenische Bier haben wir uns definitiv hart erkämpft!


Vom Hotel ist man in fünf Minuten am Seeufer und kann loslegen: entweder ihr fahrt mit dem traditionellen Pletna-Boot oder wandert hoch auf die imposante Bleder Burg oder ganz gechillt einmal rund um den See. Wer es bei der Umrundung etwas sportlicher haben und wunderbare Aussichtspunkte erklimmen möchte, nimmt einen der zahlreichen Abzweigungen und wandert zu den verschiedenen Aussichtspunkten hoch. Zur Vintgar-Klamm ist es eine Halbtageswanderung, die uns ebenfalls begeistert hat.
Von Bled ging es noch weiter in die Julischen Alpen. Zunächst nach Tolmin mit der beeindruckenden Tolminer Klamm. Hier haben sich die Flüsse Tolminka und Zadlascica tief in den Fels eingeschnitten. Schmale Wege führen durch die Schlucht vorbei an bizarren Felsformationen, türkisfarbenem Wasser und geheimnisvollen Höhlen. Die besondere Atmosphäre machte gerade diesen Ausflug in den Abendstunden zu einem unserer Highlights der Slowenienreise. Wir fanden diese Klamm auch viel schöner als die Vintgar-Klamm, aber das ist sicher Geschmackssache. Von Tolmin aus fuhren ins weltbekannte Soča-Tal und dort nach Bovec, das Zentrum der Adventure-Region, die für den smaragdgrünen Soča-Fluss, der sich spektakulär durch die Bergwelt der Julischen Alpen schlängelt, bekannt ist. Neben Wanderungen und Radtouren bieten sich hier zahlreiche Möglichkeiten für Outdoor-Aktivitäten. Wir haben uns für eine Rafting-Tour entschieden. Das war einfach genial und würde ich jedem empfehlen, der dort ist! Aber auch schon die (Auto-) Fahrt durch das Soča-Tal ist ein Erlebnis, denn hinter fast jeder Kurve eröffnen sich neue beeindruckende Ausblicke auf Berge, Schluchten und den Fluss.
Ljubljana, die charmante Hauptstadt Sloweniens, sollte unbedingt auf eurer Slowenienreise auf dem Programm stehen. Auch bei der Durchfahrt nach Kroatien solltet ihr einen Stopp hier einlegen. Die historische Altstadt mit hübschen Plätzen, Brücken und Cafés lädt zum Bummeln und Verweilen ein. Besonders schön ist ein Spaziergang entlang der Ljubljanica und hinauf zur Burg, von der sich ein herrlicher Blick über die Stadt bietet und für uns erstaunlich nicht nur Burg-typische Ausstellungen, sondern auf verschieden Kunstaustellungen in einem modernen Ambiente beherbergt. Abends herrscht entlang des Flusses eine ganz wunderbare Stimmung: viele Kleinkünstler sind am Start, man schlendert über die vielen Brücken und genießt einfach das Dolce Vita bei einem leckeren Eis, einem Glas gekühltem slowenischen Weins in einem der vielen Straßencafés und Bars. Wir haben eine SUP-Tour am Morgen auf der Ljubljanica unternommen, und u.a. die Rooftop-Bar des "Skyscrapers" und die World of Illusions besucht. Ansonsten lässt man sich in der kompakten Stadt einfach treiben und entdeckt immer wieder kleine Highlights. Meine Empfehlung wäre, hier unbedingt zwei Nächte einzuplanen.

Auf dem Weg nach Izola am Meer, machten wir einen absoluten Must-See-Stopp in der Postojna-Höhle. Kurz etwas erschlagen von den Besuchermassen, nahm uns dann aber das riesige Höhlensystem in Empfang und begeisterte uns mit gewaltigen Tropfsteinen, unterirdischen Gängen und beeindruckenden Felsformationen. Wichtiger Tipp: zieht warme Klamotten an, denn in der Höhle hat es ungefähr 10 Grad!
Ganz in der Nähe befindet sich die märchenhafte Felsenburg Predjama, die spektakulär in eine hohe Felswand hineingebaut wurde. Die Kombination aus Höhle und Burg ist ein außergewöhnlicher Ausflug, für den ihr ein Kombiticket buchen könnt. Beide Ziele gehören zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Sloweniens und das zu Recht.

In Izola am Meer angekommen wurden wir im Hotel Mirta, das zum San Simon Resort gehört, herzlich empfangen. Auch dieses Hotel gehört zur SAVA Gruppe und ist für Tennisspieler und einen Tennisurlaub ideal. Hier befinden sich die drei Sandplätze direkt neben dem Hotel und wie es sich für TennisTraveller gehört, hatten wir vom Balkon freie Sicht auf die Courts! Unser riesengroßes und toll ausgestattetes Zimmer ließ absolut keine Wünsche offen. Ein absolutes Highlight war der umlaufende riesengroße Balkon, auf dem auch super bequeme Liegen Platz hatte. Auch hier hatten wir Halbpension gebucht. Das gegenüberliegenden Restaurant ist für alle Gäste des San Simon Resort, so dass es hier doch immer ziemlich "trubelig" zuging, sowohl morgens als auch abends.

Die Tennisplätze im Tennisclub Izola gehören zwar nicht zum Hotel, können aber problemlos reserviert werden und sind in gutem Zustand. Die Lage direkt beim Hotel und direkt am Meer ist toll. Da macht das Aufschlagen gleich noch mehr Spaß! Vom Tennisplatz direkt zum Abkühlen ins Meer - kein Problem! Am Kieselstrand können Liegen und Sonnenschirme ausgeliehen werden, Schattenplätze finden sich aber auch unter den schattigen Pinien. Die Strandbar lädt tagsüber und nach dem Abendessen auf einen Drink ein. Oder aber ihr schlendert abends noch nach Izola rüber, einem kleinen und wirklich schönen Küstenstädtchen.

Ein absolutes Schmuckstück ist das etwas südlich von Izola gelegene romantische Städtchen Piran. Die historische Küstenstadt mit ihren venezianisch geprägten Häusern, dem wunderschönen Tartini-Platz und den engen Altstadtgassen mit vielen tollen Restaurants lädt zum Flanieren ein. Eine Wanderung in die Mondscheinbucht entlang der Küste und durch die bekannten Piraner Salinen solltet ihr nicht versäumen. Genauso wenig wie den Aufstieg zur Kirche und auf die Burgmauer. Von dort habet ihr eine unglaublich schöne Aussicht auf den Ort, das Meer und Mehr....


Direkt neben Piran liegt übrigens das in Sachen Tennis sehr bekannte Portorož, in dem es mehrere größere Tennisanlagen gibt , ein weiterer Hotspot für uns TennisTraveller. Aber den schauen wir uns ausgiebig beim nächsten Slowenien-Besuch an.
Egal, ob ihr einen Roadtrip wie wir plant oder einfach an einem der schönen Tennishotels einen Tennisurlaub verbringen wollt - Slowenien ist definitiv eine Tennisreise wert!
Die Kombination aus Tennis, beeindruckender Bergwelt, türkisblauen Flüssen, geheimnisvollen Schluchten, historischen Städten und mediterraner Küste macht Slowenien zu einem außergewöhnlich vielseitigen Reiseziel.
Tagsüber Tennis spielen, anschließend die Natur erkunden und den Abend in einer gemütlichen Stadt oder am Meer genießen – genau diese Mischung macht einen Tennisurlaub in Slowenien so besonders.
Total begeistert von Slowenien
TennisTraveller-Gründerin Susanne
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