Heute gibt`s wieder etwas aus der Rubrik "Im Test". Nachdem ich vergangenen Herbst den DUNLOP FX 500 testen durfte und mich damals quasi in dieses Racket "schockverliebt" hatte, war ich mehr als gespannt darauf, wie sich denn der neue DUNLOP FX 500, den es seit Anfang 2023 zu kaufen gibt, spielen lässt. Optisch macht er schon einmal definitiv eine bessere Figur, kommt doch das Racket in einem frischen und beinahe leuchtenden Blau daher. Das hat mich gleich beim Auspacken begeistert! Aber da auch bei einem Schläger Äußerlichkeiten Nebensache sind, ging`s im Match mit meinem Sohnemann ans "Eingemachte". Und was soll ich sagen: der neue DUNLOP FX 500 hat im Vergleich zu seinem schon genial zu spielendem Vorgänger noch eine Schippe draufgepackt. Und das in Sachen Speed und Kontrolle. Aber lest und schaut am Besten selbst!
Mein ganz persönlicher Racket-Test
Obwohl ich ein Freund steifer Rahmen bin, hat mich beim neuen DUNLOP FX 500 der zum Vorgänger etwas flexiblere Rahmen wirklich überzeugt. Dadurch bekommt das Racket noch mehr Komfort und insgesamt ein etwas "weicheres" Spielgefühl. Was genauso genial wie beim Vorgängermodell ist: das Racket ist aus meiner Sicht einfach eine perfekte Mischung aus Power, Spin und Geschwindigkeit mit einer großen Menge an Komfort.
So unterstützt das Racket ein temporeiches, aggressives Spiel. Durch seinen hohen Komfort lassen sich druckvolle Bälle des Gegenübers problemlos parieren - sei es durch mindestens genauso viel Gegendruck oder aber durch stabile, Spin-lastigere Schläge aus der Defensive. Grundsätzlich verzeiht das Racket Schläge außerhalb des Sweetspots recht gut und bestraft einem nicht gleich mit einem "Schlägerflattern".
Alle Test-Facts in Kürze:
- Liegt extrem gut in der Hand
- Hat ein angenehm weiches Spielgefühl. Weicher als sein Vorgänger (Rahmenwert: 71)
- Ist vom ersten Schlag an unkompliziert zu spielen.
- Hat richtig viel Power, d.h. bei Grundlinienralleys kommt ordentlich was aus dem Racket raus
- Gleichzeitig bleibt das Racket auch bei schnellen Bällen des Gegners stabil und verzeiht auch den ein oder anderen Schlag, der nicht im Sweetspot liegt
Bespannt habe ich das Racket mit der DUNLOP Explosive Speed (1,3mm) mit 25 kg. Die runde Premium Monofilament-Polyester-Saite passt wirklich gut zum Racket und unterstützt die Eigenschaften des Schläger für mehr Speed und Power.
Technische Daten
- Gewicht: 300 g (unbespannt)
- Schwunggewicht: 314 g
- Länge: 68,5 cm
- Kopfgröße: 645 cm2
- Balance: 320 mm (unbesaitet)
- Besaitungsbild: 16/19
- Rahmenbreite: 23-26-23
- Rahmenhärte: 69
Die im Racket verarbeiteten Technologien kurz erklärt
Power Boost
Durch die im Ösensystem eingearbeitete Power Boost Nut wird durch eine Erhöhung der Saitenbewegung der Sweetspot erhöht.
Dabei wurde das Ösensystem im 2023-Racket nochmal überarbeitet, um noch mehr Energie an das Saitenbett zurückgegeben zu können. Ein Plus an Spin!
Flex Touch Resin
Das von KURARAYPLASTICS CO. LTD neue Material bietet durch eine hochleistungsfähige thermoplastische Elastomermischung im Schaft eine hohe Elastizität und vibrationsdämpfende Eigenschaften.
Sonic Core mit Infinergy
Dieses äußerst elastische Material dämpft die Aufprallwirkung und Rahmenvibrationen um bis zu 37 % – für ein angenehmeres Schlaggefühl und ein geringeres Verletzungsrisiko.
Power Grid
Power Grid String Tech erzeugt einen 30 Prozent größeren Sweetspot für gleichmäßig verteilte Power. Die heutige Spielergeneration kann dadurch den Ball weiter oben am Schläger treffen.
Mein Fazit
Der neue DUNLOP FX50 toppt für mich die Spieleigenschaften seines Vorgängers und ist ein perfektes und und noch ausgewogeneres Racket, das für mein druckvolles Grundlinienspiel ideal ist. Ein klasse Racket für alle technisch versierten (Turnier-) Spieler, die gerne selbst aggressiv spielen, aber auch mit viel Komfort, Spielgefühl und Spin agieren. Ein rundherum extrem gelungenes Racket. Und als i-Tüpfelchen kommt noch das wundervolle Blau hinzu!
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